Arealüberbauung Werk 1

 

 

Arealüberbauung Werk 1

Mischnutzung, Winterthur

Bewertung von Raumprogramm, Kosten und der Nachhaltigkeit

Implenia entwickelt auf dem Sulzerareal im Zentrum von Winterthur ein neues und nachhaltiges Stadtquartier. In den kommenden Jahren soll aus dem 5 Hektar grossen, ehemaligen Industrieareal Werk 1 ein lebendiger Bildungs-, Arbeits-, und Wohnort werden. 2016 führte Implenia in enger Kooperation mit der Stadt Winterthur ein Architektur-Konkurrenzverfahren für die ersten drei Baufelder durch. Die teilnehmenden Architekturbüros hatten im Rahmen dieses Verfahrens auch BIM-Modelle der geplanten Baufelder einzureichen. «Damit verfügte die Jury über verbesserte Informationsgrundlagen zur Bewertung der Wettbewerbsbeiträge», erläutert Ulf Hoppenstedt, Projektleiter des Werk 1. Des Weiteren legte diese Massnahme den Grundstein für einen durchgängigen BIM-Prozess. Ob Architekten, Fachplaner oder die ausführenden Unternehmen – die Projektbeteiligten entlang der Wertschöpfungskette nutzen die Vorteile der modellbasierten Technologie. Dieses Vorgehen erlaubt es, die hohen Anforderungen an das Raumprogramm, die Kosten und die Nachhaltigkeit während des Planungs- und Realisierungsprozesses sicherzustellen. «Wir können beispielsweise das Erreichen der Nachhaltigkeitsanforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft anhand der Modelle deutlich präziser auswerten», sagt Hoppenstedt. Das Werk 1 wird das erste zertifizierte 2000-Watt-Areal in Winterthur und setzt damit einen Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit. Die vorbereitenden Erschliessungs- und Abbrucharbeiten im Areal laufen bereits seit einigen Monaten, anfangs des Jahres wurde der öffentliche Gestaltungsplan in Kraft gesetzt. Unter Vorbehalt der Baubewilligung werden 2018 die Bauarbeiten für die ersten 260 Wohnungen beginnen. 

Beim Projekt Werk 1 in Winterthur arbeiten alle Projektbeteiligten mit BIM-Modellen und sorgen damit für einen durchgängigen modellbasierten Bauprozess.